Gehen ist ein großartiges Training. Täglich eine halbe Stunde zügiges Gehen hat nachweislich viele Vorteile. Viele Menschen bevorzugen Gehen als Trainingsform, da es im Gegensatz zum Joggen keine spezielle Ausrüstung erfordert. Die richtige Kleidung und Ausrüstung kann den Unterschied zwischen einem angenehmen und einem unangenehmen Spaziergang ausmachen. Die Wahl der richtigen Kleidung zum Gehen macht das Training nicht nur angenehmer, sondern erhöht auch Ihre Chancen, verletzungsfrei zu bleiben. Ein weiterer Vorteil bequemer Kleidung und Ausrüstung zum Gehen ist, dass Sie Ihren Spaziergang deutlich mehr genießen werden. Körper und Geist brauchen Komfort, um gut zu funktionieren.
Hier sind 8 bequeme Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände zum Wandern:
1. Unterwäsche
Tragen Sie beim Gehen atmungsaktive Unterwäsche. Am besten ist Baumwolle, da sie die Luftzirkulation während der Bewegung fördert. Achten Sie darauf, dass der Gummizug nicht zu eng ist, da er sonst die Blutzirkulation einschränkt. Tragen Sie mehrere Schichten Kleidung übereinander, anstatt nur eine. So vermeiden Sie Scheuern und übermäßiges Schwitzen beim Gehen.
Vermeiden Sie Seidenhöschen, da diese nass werden und Scheuerstellen verursachen können. Vermeiden Sie auch Tangas, da der hintere Teil beim Gehen an Ihren Beinen reibt. Wenn Sie aus hygienischen Gründen dennoch einen Tanga tragen müssen, tragen Sie ihn nur während des Trainings und nicht den ganzen Tag.
2. Schuhe
Bequeme Schuhe sind beim Spazierengehen besonders wichtig. Auch das perfekte Outfit ist ohne bequeme Schuhe nichts wert. Versuchen Sie es mit Laufschuhen mit gutem Halt und Dämpfung. Es gibt verschiedene Marken, die sich auf Laufschuhe spezialisiert haben. Diese bieten in der Regel eine gute Fußgewölbeunterstützung und bieten Ihren Füßen ausreichend Dämpfung beim Gehen auf harten Oberflächen wie Betongehwegen oder Asphaltstraßen.
Wenn Sie Schuhe zum Gehen benötigen, achten Sie darauf, dass sie leicht sind und sich leicht an- und ausziehen lassen. Vermeiden Sie Tennis- oder Hallenschuhe, da diese nur dünne Sohlen haben und für lange Spaziergänge nicht ausreichend dämpfen. Vermeiden Sie auch Flip-Flops, da diese Ihren Fuß überhaupt nicht stützen.
3. Hosen
Eine gute Option sind lange Wanderhosen. Diese haben in der Regel einen Kordelzug in der Taille, sodass du sie individuell anpassen kannst. Außerdem haben sie an der Seite eine Reißverschlusstasche, in der du deine Schlüssel oder andere kleine Gegenstände verstauen kannst.
Vermeiden Sie kurze Laufshorts, da diese beim Gehen hochrutschen und an den Beinen scheuern. Außerdem können sie Ihnen ein Gefühl der Nacktheit vermitteln, wenn Sie sie alleine tragen. Wenn Sie im Sommer Shorts tragen müssen, achten Sie darauf, dass Ihre Sporthose aus leichtem Material besteht und einen Kordelzug im Bund hat.
4. Socken
Tragen Sie bequeme Socken in der richtigen Größe. Vermeiden Sie zu enge Socken oder Socken, die beim Gehen verrutschen. Tragen Sie auch keine Socken, insbesondere wenn Ihre Füße stark schwitzen.
Baumwolle ist das beste Material für Wandersocken, da sie die Feuchtigkeit Ihrer Füße speichert und nicht so stark reibt wie andere Materialien wie Nylon. Vermeiden Sie es, im Sommer beim Wandern dicke Wintersocken zu tragen, da Ihre Füße dadurch stärker schwitzen und das Training weniger angenehm wird.
5. Oben
Das Oberteil, das Sie zum Gehen tragen, sollte aus atmungsaktivem Material wie Baumwolle oder Mesh bestehen. Vermeiden Sie enge Oberteile beim Gehen, da diese Ihnen beim Training wärmer machen. Vermeiden Sie außerdem Wollpullover, da diese bei heißem Wetter zu viel Schweiß aufnehmen und sich feucht und klebrig auf der Haut anfühlen.
Das Tragen eines Sport-BHs , der zu Ihrer Körbchengröße passt, kann das Unannehmlichkeiten durch das Hüpfen beim Gehen reduzieren. Sie sollten auch ein Oberteil mit integriertem Halt und etwas Stretch tragen, damit es beim Training nicht an den Schultern zwickt oder zieht. Versuchen Sie, Oberteile aus leichtem, aber strapazierfähigem Nylongewebe zu tragen – diese sind schweißresistent und trocknen schnell.
6. Kopfbedeckung
Wenn Sie bei heißem Wetter wandern, sollten Sie unbedingt eine Kopfbedeckung mitnehmen. Wenn es draußen nicht zu windig ist, können Sie ein Visier oder einen Hut mit Krempe tragen, um Gesicht und Nacken vor der Sonne zu schützen.
Wenn es draußen windig ist, empfiehlt sich ein Kopftuch. So verhindern Sie, dass Schweiß in Ihre Augen tropft und dort brennt. Bei langen Haaren ist ein elastisches Stirnband ebenfalls eine gute Idee. So bleiben Ihre Haare beim Gehen nicht im Gesicht, ohne dass Ihre Stirn oder Kopfhaut darunter leidet.
7. Sonnenbrillen
Tragen Sie beim Gehen im Freien immer eine Sonnenbrille, um Ihre Augen vor ultravioletter Strahlung zu schützen. Ihre Augen werden es Ihnen später danken, wenn sie lange Zeit ungeschützt der Sonne ausgesetzt waren. Sehr günstige Sonnenbrillen finden Sie in den meisten Convenience Stores oder Drogerien. Das Tragen einer Sonnenbrille bietet Ihnen außerdem den zusätzlichen Vorteil, dass Ihre Augen beim Gehen im Freien vor Staub und anderen Fremdkörpern geschützt sind.
8. Sonstiges Zubehör
Manche Wanderer finden es hilfreich, beim Gehen Handschuhe zu tragen. Wenn Sie sich für Handschuhe entscheiden, achten Sie darauf, dass sie leicht sind und Ihre Handgelenksbewegung nicht einschränken. Ein weiteres schönes Accessoire ist eine Halskette mit einem Anhänger, der für Sie eine religiöse Bedeutung hat. Das kann während des Gehens motivierend wirken.
Ein Gehstock ist ein weiteres nützliches Accessoire. Er hilft Ihnen, eine gute Haltung zu bewahren und Ihre Gehtechnik zu verbessern, sodass Ihre Hüften beim Training nicht so stark hin und her schwanken. Sie können ihn auch verwenden, um Gegenstände am Straßenrand aufzuheben, die Sie besonders interessant oder spannend finden.
Die Wahl der richtigen Kleidung zum Gehen kann Ihnen beim Training mehr Komfort und Entspannung verschaffen. Denken Sie daran: Die beste Kleidung zum Gehen ist leicht, atmungsaktiv und funktional. Sie sollten keine zu engen oder einschränkenden Kleidungsstücke tragen, die Ihr Training unangenehm machen.