Sie besitzen vielleicht schon mehrere Tights oder Leggings, aber welche Activewear-Teile sind zum Laufen geeignet und welche sind allgemeine „Leggings“? Eigentlich kann man sie synonym verwenden, aber es ist hilfreich zu wissen, welche Hosen zum Laufen und welche für Yoga oder Freizeit geeignet sind. Lassen Sie uns nun der Sache auf den Grund gehen: Was ist der Unterschied zwischen Lauftights und Leggings?
Was sind Lauftights?
Lauftights sind passgenau am Bein geschnitten. Sie sind so konzipiert, dass sie nicht verrutschen, an der Taille hochrutschen oder sich an manchen Stellen zusammenballen – so bieten sie beim Laufen optimalen Komfort und ermöglichen freie Bewegungsfreiheit ohne Einschränkungen oder Beschwerden.
Darüber hinaus bestehen Laufhosen immer aus Dry-Fit-Material, das Feuchtigkeit von der Haut ableitet. Dadurch sind Laufhosen auch an heißen Tagen angenehm zu tragen. Laufhosen aus Materialien wie Baumwolle, die Feuchtigkeit absorbieren, anstatt sie abzuleiten, werden Sie nie finden.
Du kannst Lauftights mit oder ohne Shorts darüber tragen; das hängt von deinen persönlichen Vorlieben ab. Manche Lauftights wirken etwas durchsichtiger, andere wirken blickdichter. Entscheide, in welcher Hose du dich beim Laufen am wohlsten fühlst, egal ob im Freien oder im Fitnessstudio.
Was sind Leggings?
Frauen hingegen tragen Leggings häufig, entweder als Freizeitkleidung oder als Yoga-Kleidung. Leggings können aus den unterschiedlichsten Materialien wie Baumwolle, Elasthan oder Polyester hergestellt werden. Daher gibt es Leggings, die ein bisschen wie Laufhosen aussehen. Es gibt jedoch einige wesentliche Unterschiede.
Erstens sind Leggings nicht für extrem schweißtreibende oder feuchte Umgebungen geeignet. Wenn Sie Yoga-Leggings während eines Laufs in der schwülen Luft tragen, kann es sein, dass Sie sich unwohl fühlen. Das liegt daran, dass Leggings in der Regel dicker sind und, wie bereits erwähnt, nicht für den Feuchtigkeitstransport ausgelegt sind.
Manche Leggings sind für Yoga gedacht und sehen Laufleggings recht ähnlich. Sie werden feststellen, dass sich Yogaleggings im Gegensatz zu Laufleggings etwas weicher und dehnbarer anfühlen – denken Sie daran, dass Sie sich beim Yoga in dieser Kleidung beugen, strecken und in die Hocke gehen müssen, ohne dass sich Ihre Leggings verziehen oder reißen.
Unterschiede zwischen Lauftights und Leggings
Sind Lauftights und Leggings dasselbe und umgekehrt? Obwohl einige Leggings-Stile austauschbar sind, ist es ratsam, den Unterschied zwischen beiden zu kennen. Hier sind einige der Vorteile von Lauftights und Leggings.
Lauftights sorgen für Kompression
Das Erste, was dir an Lauftights auffällt, ist, dass sie, nun ja, eng sind. Deshalb werden Lauftights oft als „Kompressionshosen“ beworben. Wie bereits erwähnt, liegen sie aus verschiedenen Gründen eng an den Beinen an.
Erstens verhindert diese Kompression, dass die Strumpfhose beim Laufen an der Taille herunterrutscht. Wie nervig wäre es, die Hose während eines Fünf-Kilometer-Laufs ständig wieder in eine bequeme Position hochziehen zu müssen? Nicht so lustig!
Zweitens steigert die Kompressionswirkung der Tights die Durchblutung in den Beinen während des Trainings. Bei jedem Herz-Kreislauf-Training ist es wichtig, den Blutfluss zum Herzen aufrechtzuerhalten. Kompressionshosen helfen dabei – sie sorgen für einen schnelleren und gleichmäßigeren Lauf.
Leggings sind dehnbarer
Wenn Sie Yoga-Leggings kaufen, werden Sie oft Etiketten sehen, die mit „Vier-Wege-Stretch“-Material werben. Was bedeutet das? Im Grunde ermöglicht „Vier-Wege-Stretch“ dem Stoff der Leggings, sich in mehr als eine Richtung zu dehnen: nach oben und unten, seitlich und vorwärts und rückwärts.
Der Grund dafür ist, dass Sie sich beim Yoga viel dynamischer dehnen als beim Lauftraining, bei dem Sie einfach einen Fuß vor den anderen setzen. Ihre Leggings müssen diesem Druck standhalten. Sie möchten weder, dass während der Yogastunde Risse entstehen, noch dass Ihre Kleidung Ihre Bewegungsfreiheit einschränkt.
Lauftights bestehen aus feuchtigkeitsableitendem Material
Beim Laufen schwitzen Sie wahrscheinlich zumindest ein wenig, selbst wenn Sie ein Laufband in einem klimatisierten Raum benutzen. Sie fühlen sich während des Trainings deutlich wohler, wenn Sie feuchtigkeitsableitende Materialien wie Nylon, Polyester oder Bambus tragen, da diese Stoffe die Feuchtigkeit vom Körper wegleiten und so für ein insgesamt kühleres Tragegefühl sorgen.
Leggings hingegen werden oft aus Materialien wie Baumwolle hergestellt. Baumwolle ist atmungsaktiv und leitet keine Feuchtigkeit ab. Während dies für eine Hatha-Yoga-Stunde in Ordnung ist, kann es sich bei einem intensiven Cardio-Training als unangenehm erweisen.
Leggings fühlen sich wärmer an
Du wirst feststellen, dass sich Leggings im Gegensatz zu Lauftights generell dicker, wärmer und vielleicht auch etwas schwerer anfühlen. Auch das hat etwas mit der Materialzusammensetzung zu tun: Da Lauftights Feuchtigkeit ableiten sollen, fühlen sie sich leichter an, während Leggings anschmiegsamer sind.
Lauftights sind eher nahtlos
Schließlich findet man heutzutage auf vielen Lauftights den Begriff „nahtlos“. Wenn Sie eine zügige Meile auf der Laufbahn laufen, möchten Sie sicher sein, dass Ihre Tights diesen schnellen, sich wiederholenden Bewegungen standhalten – hier kommt die „nahtlose“ Konstruktion ins Spiel. Auch hier ist die nahtlose Konstruktion nicht auf jeder Lauftight zu finden, aber sie ist ein gängiges Merkmal, das Ihnen hilft, Tights von Leggings zu unterscheiden.
So, jetzt wissen Sie, wie Sie in einem Sportgeschäft genau wissen, welche Artikel Lauftights und welche Leggings sind! Egal, ob Sie Läufer, Yogi oder einfach nur gerne in Ihrer Freizeit Leggings tragen – diese Tipps helfen Ihnen, die passende Leggings für Ihre Bedürfnisse zu finden.